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Löw interessiert nicht sein Geschwätz von gestern. Gut so!

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Mats Hummels hatte einst bei Jogi Löw einen schweren Stand. Seine bei Ex-Klub Dortmund forcierten öffnenden weiten Pässe, waren bei der Nationalmannschaft nicht gefragt. Löw verlangte konsequentes Kurzpassspiel schon beim Spielaufbau aus der Abwehr heraus. Gegen Tschechien sah man plötzlich nicht nur von Hummels, sondern auch von Jerome Boateng wie Toni Kroos teilweise spektakuläre Diagonalpässe in den Rücken der gegnerischen Verteidigung. Dieses Konzept der Spielverlagerung hatte Löw vom Trio explizit eingefordert, es während der Woche einstudieren lassen. 

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern – nach diesem politischen Leitspruch regierte einst schon Bundeskanzler Konrad Adenauer erfolgreich die Republik. Löw dirigiert ähnlich frei die Nationalmannschaft seit 140 Länderspielen, ist seit Samstagabend Rekord-Bundestrainer. Sich immer wieder neu zu erfinden, ist eine der großen Stärken Löws. Sie zeichnet nicht nur moderne Trainer aus, sondern lässt auch einen Rekord-Bundestrainer nie alt aussehen. 

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