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Auf ein Essen mit Boateng beim Italiener

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Die Wahl traf Jerome Boateng schnell. „La Fontana“, ein Münchner Italiener wenige Fahr-Minuten vom Trainingsgelände der Säbener Straße entfernt. Als ich das Lokal betrete, merke ich schnell, warum sich der Bayern-Profi dafür entschied. An der Bar hängt bereits ein Foto von Jerome zusammen mit Chef Davide, inmitten einer Bilder-Galerie von anderen prominenten Gästen wie Mark van Bommel, Sebastian Rode und Edin Dzeko. Bei unserer Verabredung sind wir diesmal nicht alleine. Drei Leser von SPORT BILD haben ein Treffen mit Jerome gewonnen. Der Weltmeister war einer der Hauptpreise wie unter anderen auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Bundestrainer Jogi Löw und Box-Champion-Wladimir Klitschko. Die Fans werden Boateng so erleben, wie ich ihn schon seit Jahren kenne: Höflich, zurückhaltend und sehr lustig.

Jerome betritt das Restaurant über die Garten-Terrasse, der Mann kennt sich hier ja auch aus. „Entschuldigt bitte die Verspätung, ich musste zum Zahnarzt“, begrüßt er die Runde. Die Begründung nimmt man ihm gerne ab, denn während alle Pasta und Pizza essen, darf Jerome sich nach der Behandlung nicht einmal etwas zu trinken bestellen. Zum Training eineinhalb Stunden später wird er trotzdem antreten müssen. Nun nimmt er sich aber erst einmal Zeit für die Fragen der Fans, die mal erfrischend anders sind als die von uns Journalisten. Auch hier höre gespannt zu.


Das große Interview erscheint am Mittwoch in SPORT BILD ­ – doch bei so einem ausführlichen Gespräch haben leider nie alle Antworten im Heft Platz. Gerade die persönlichen sind eher geschaffen für einen Blog…

Die wenigsten wissen, dass zwischen Jerome und Boateng in seinem Pass noch ein Name steht. Der Verteidiger heißt zudem ,Agyenim‘. Nach der Bedeutung hatte ich ihn nie gefragt, anders als die Fans. „Agyenim  heißt übersetzt ,Der Große‘ – den Namen haben meine Eltern nicht so schlecht gewählt“, scherzt Jerome und sein Lachen zeigt, dass er an Fragen wie diesen Spaß hat. Wer sind seine besten Kumpels im Team? Boateng: „Ich komme mit allen meinen Mitspielern gut klar, zu David Alaba und Franck Ribéry habe ich aber vielleicht den engsten Draht.“ Verfolgen Sie als Basketball-Fan eigentlich die NBA-Playoffs? „Klar, ich bin bekennender Fan der Golden State Warriors. Ich kenne Kevin Durant, den ich schon mal in Berlin getroffen habe. Bei einem Spiel in L.A. war ich sogar in der Kabine bei der Mannschaft.“ Wer sind seine Vorbilder? Boateng: „Seit meiner Kindheit bewundere ich Michael Jordan, vielleicht der größte Basketballer aller Zeiten. Dazu kommt für mich noch Muhammad Ali, der nicht nur als Boxer, sondern auch als Mensch für mich ein absolutes Vorbild darstellt.“

Ich bin beeindruckt. Von Jerome, aber auch von den Fan-Fragen. Ich kenne Boateng persönlich nun seit fast acht Jahren (damals im Oktober 2009 lud ihn Bundestrainer Jogi Löw erstmals zur Nationalmannschaft ein) – seit unserem Essen sind nun ein paar ganz neue Seiten dazu gekommen.

P.S. Er verspricht: „Bis zum Saisonstart will ich endlich wieder zu 100 Prozent fit sein!“

 

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