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Der Hotel-Aberglaube des FC Bayern

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Der FC Bayern erarbeitete sich in den vergangenen Jahren einen Weltklub-Status, im tiefsten inneren hat sich Verein dennoch allzu menschliche Marotten bewahrt: Die Münchner sind zutiefst abergläubisch.

So ist es seit Jahren Tradition, dass die Bayern nach Niederlagen in einer Stadt beim nächsten Besuch grundsätzlich das Mannschaftshotel wechseln. Die Vorgehensweise sorgt langsam für ein Problem: Dem FC Bayern gehen in Madrid die Hotels aus…

Eigentlich wollten die Münchner das „Westin Palace“ buchen, wo sie 2012 den Halbfinalsieg über Real Madrid im Elfmeterschießen feierten. Leider war das einstige Stammhotel von Schriftsteller-Legende Ernest Hemingway schon ausgebucht. Das Ersatz-Quartier „Interconti“ müssen die Bayern für das nächste Gastspiel nach dem erneuten 0:1 bei Atlético schon wieder abschreiben. Wie das „Euro Star Tower“ nach der Niederlage im vergangenen Champions-League-Halbfinale soll es keine bösen Erinnerungen bei den Spielern wecken. Das moderne Quartier in Flughafennähe hatte im Frühjahr 2016 seine zweite Chance vertan, nach dem es bereits den Schauplatz des traurigen Banketts nach der Finalpleite 2010 gegen Inter Mailand (0:2) bot. Wie 2016 hatten die Bayern 2014 bereits im „Westin Palace“ angefragt, das voll war. So ging es schon damals stattdessen ins Interconti. Folge: Eine 0:1-Niederlage im Champions-Lesgue-Halbfinale. Nicht gegen Atlético, dafür Real. In den Jahren zuvor hatte unter anderen auch die „Villa Magna“ an der Prachtstraße „Paseo de la Castellana“ seine Bezugsvorausetzungen verwirkt.

Der eher rationale Kapitän Philipp Lahm bringt die schwarze Serie bei den Madrilenen weniger mit Aberglaube, als mit der gewachsenen sportlichen Vormachtstellung in Verbindung. „Das zeigt die Qualität der spanischen Mannschaften“, führte mir Lahm nach Abpfiff im Estadio Vicente Calderon aus. „Das betrifft ja nicht nur die Champions League, sondern auch die Europa League, in der die Spanier auch immer bis zum Ende mit dabei sind. Die letzten Champions-League-Sieger kamen ebenfalls aus Spanien.“

Einen Trost gibt es in Sachen Aberglaube für den FC Bayern: Im Sommer 2017 wechselt Atlético zumindest in die neue Spielstätte „Estadio de La Peineta“.

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