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Sammer würde es müllern lassen

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Was als erstes auffällt, ist der 9-Tage-Bart, über den sich Matthias Sammer in den kommenden zwei Stunden im „Jagdschlössl“ in Harlaching immer wieder streicheln wird. Und dann natürlich sein legerer Look. Ein weit ausgeschnittenes hellgraues Trainingsshirt, dazu dunkelgraue Shorts. Auch im Gespräch werden wir bald merken, dass Sammer eine neue Lockerheit gewonnen hat, seit sich der FC Bayern und sein ehemaliger Sportvorstand nach der EM 2016 getrennt haben. Musste er lange vieles grau sehen, spricht er jetzt wieder klar in schwarz und weiß.
„Ich kann jetzt wieder freier meine Gedanken formulieren, ohne Rücksichten auf andere Belange nehmen zu müssen“, sagt der Freizeit-Look-Sammer, der in der Führung bei Bayern schon schräg angeschaut wurde, wenn er als Vorstand in Jeans zum Klub-Sakko am Arbeitsplatz erschien. Dass die Rolle des Sportvorstands bzw. -direktors – er selbst hängt nicht an der Bezeichnung – nun seit einem Jahr noch immer unbesetzt ist, verwundert ihn und er kann das aus eigener Erfahrung begründen. „Zusammengefasst halte ich diese Position für unverzichtbar“, bilanziert er am Ende.

Sammer spricht in Sport Bild
Es ist bei Sammer herauszuhören, dass er den Sommer über alles gesehen hat, was mit deutschem Fußball zu tun hat. Ob U21-EM oder Confed Cup – er verbrachte seine Freizeit lieber vor dem Fernseher als im Garten, erfreute sich an den Titeln. Die letzte U21-Generation, die das bei der EM schaffte, begleitete er noch 2009 in Funktion des DFB-Sportdirektors. Die Nationalspieler liegen ihm auch heute noch am Herzen. Um einen sorgt er sich sogar.

Thomas Müller hatte Sammer noch beim FC Bayern als Nachfolger von Bastian Schweinsteiger in der FCB-Führungstroika mit Manuel Neuer und Philipp Lahm installiert. Neuer ist in dieser Hinsicht nun Einzelkämpfer. Kapitän Lahm ist in Rente und Müller sportlich in Frage gestellt. Noch stärker seit der Verpflichtung von Real-Star James Rodriguez, der ebenfalls die Position hinter den Spitzen für sich beansprucht. Müller spielt immer, gilt nimmer. Wie soll ein Müller unter diesen Umständen das Team anführen? Thiago, Vidal oder James mögen hochtalentierte Spieler sein, Müller ist jedoch das personifizierte Mia-san-mia-Gen. Gefährdet der Rekordmeister seine Identität? Eine gute Frage, die Sammer stellt. Ich frage mich unterdessen: Tut der Klub das auch? Wer – und wenn ja, wie viele? Immerhin geht es um nicht irgendeine, sondern um die Bayern-Philosophie…

Lesen Sie das komplette Interview mit Matthias Sammer in der heutigen Ausgabe von Sport Bild.

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