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Warum wir jetzt alle Frankreich-Fans sein sollten!

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Das Ticket für den TGV nach Paris war schon gebucht, doch dann kam es bekanntlich anders. Bastian Schweinsteigers Handelfmeter beendete die deutschen Titel-Träume wie auch meine über 40-tägige-Reise – inklusive Trainungslager – mit der deutschen Nationalmannschaft. Was mir davon bleiben wird? Vor allem die kleinen, persönlichen Momente…

Es ist einfach herrlich menschlich, wenn Du gerade das Interview für die Titelgeschichte führst, und Dir mittendrin Gesprächspartner Thomas Müller eine Spinne von der Schulter schnippt. Kommentar Müller: „Ich glaube, dass ich die zuvor gerade im Schuh hatte.“ Oder Lukas Podolskis Lachanfall, während Du ihm die erste Aufstellung in seiner Ära mit Jogi Löw aufzählst und in der Defensive Frank Fahrenhorst Stammkraft ist. Manche Dinge werden bei solchen Terminen auch privat ausgetauscht. Wenn Toni Kroos über die nahende Geburt seines zweiten Kindes spricht, wird nichts davon im Interview zu finden sein. Und wenn Dir Jogi Löw persönlich erklärt, wo Du auf der Schweizer Seeseite die schönsten Ecken findest, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

So bitter das Aus am Ende immer kommt: Frankreich gönne ich den Erfolg dann doch. Antoine Griezmann erzählte nach dem Spiel, dass die L’Equipe nach dem Terrorjahr für das gebeutelte und tapfere französische Volk Runde für Runde überstehen wollte. Jetzt steht Griezmann, der beste Schütze der EM, im Finale. Frankreich will beweisen, dass es sich vom Terror nicht beeindrucken lässt. Für uns mag es diesmal nicht gereicht haben, aber rein menschlich drücke ich nun der Grand Nation die Daumen. Allez les bleus! Für manche Siege muss auch der Fußball mal zurückstehen.

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